Ein einzelnes Sonnenschutz Tarnnetz erfüllt bereits viele Zwecke – Sichtschutz, Beschattung, dekorative Akzente. Doch wussten Sie, dass das Übereinanderlegen mehrerer Tarnnetze gänzlich neue Möglichkeiten eröffnet? Durch geschicktes Schichten können Sie beeindruckende Relief-Effekte erzeugen oder die Lichtdurchlässigkeit gezielt steuern. In diesem Leitfaden zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie das Beste aus Ihren Tarnnetzen herausholen.
Warum mehrere Schichten? Die Vorteile im Überblick
Das Prinzip ist einfach, die Wirkung enorm: Jede zusätzliche Schicht verändert sowohl das optische Erscheinungsbild als auch die funktionalen Eigenschaften Ihres Setups. Sie fragen sich, wie viel Schatten ein Tarnnetz eigentlich spendet? Die Schattierungsgrade variieren je nach Netztyp – und durch Schichtung multiplizieren Sie den Effekt. Hier die wichtigsten Gründe:
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Erhöhte Opazität: Zwei oder drei Lagen verdunkeln spürbar. Ideal für Terrassen, die an heißen Sommertagen kühlen Schatten benötigen.
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Relief- und 3D-Effekt: Unterschiedliche Maschenweiten und Farbtöne erzeugen eine faszinierende Tiefenwirkung, die an natürliches Laub erinnert.
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Individuelle Gestaltung: Mischen Sie Farben – etwa ein Tarnnetz Grün mit einem Tarnnetz Beige – für ein einzigartiges, maßgeschneidertes Ergebnis.
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Verbesserter Windschutz: Mehrere Lagen bremsen den Wind effektiver ab und schaffen geschützte Zonen.
Die richtige Kombination wählen
Variante A: Maximale Beschattung (Opazität erhöhen)
Wenn Ihr Ziel vor allem Sonnenschutz ist, empfehlen wir die Kombination zweier Netze mit hoher Dichte. Wählen Sie ein Netz mit mindestens 80 % Schattierungswert als Basisschicht – etwa unser Tarnnetz Schwarz oder das Tarnnetz Grau. Darüber kommt ein zweites Netz, das Sie um etwa 20–30 cm versetzt positionieren. Dieser leichte Versatz verhindert, dass die Maschen exakt übereinanderliegen, und maximiert so die Abdeckung.
Praxis-Tipp: Messen Sie die Lichtdurchlässigkeit mit einer einfachen Smartphone-App (Luxmeter). Unser Artikel über Schattierungsgrade von Tarnnetzen hilft Ihnen bei der Auswahl.
Variante B: Natürlicher Relief-Effekt (3D-Optik)
Für eine lebendige, dreidimensionale Optik kombinieren Sie Netze unterschiedlicher Maschenweite und Farbe. Besonders wirkungsvoll: ein Tarnnetz Bundeswehr als untere Lage, kombiniert mit einem helleren Netz darüber. Zwischen beide Lagen verwenden Sie Kabelbinder als Abstandshalter (ca. 5–10 cm Abstand).
Praxis-Tipp: Lassen Sie die obere Schicht bewusst etwas lockerer hängen. Die natürliche Wellung verstärkt den organischen Look.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: So schichten Sie richtig
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Tragstruktur vorbereiten: Stellen Sie sicher, dass Ihre Pergola oder Ihr Gerüst das Gewicht mehrerer Netze tragen kann. Ein Sonnensegelmast aus Aluminium mit Bodenhülse bietet eine stabile und flexible Basis.
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Basisschicht befestigen: Spannen Sie das erste Netz straff und fixieren Sie es mit einem Befestigungsset im Abstand von ca. 30 cm. Für maximalen Halt empfehlen wir Spannseile mit Ratsche. Welche Knotentechnik am besten hält, erfahren Sie in unserem Artikel über die 3 unverzichtbaren Seemannsknoten.
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Abstand einplanen: Für den Relief-Effekt montieren Sie Abstandshalter (Schaumstoffstücke, kurze Rohrabschnitte oder spezielle Clips). Für reine Opazität kann die zweite Lage direkt aufliegen.
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Zweite Schicht auflegen: Positionieren Sie das zweite Netz versetzt. Befestigen Sie es separat an der Tragstruktur, nicht am ersten Netz.
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Feinabstimmung: Treten Sie zurück und betrachten Sie das Ergebnis aus der Entfernung. Passen Sie Spannung und Position an.
Materialkunde: Welche Netze eignen sich am besten?
Unser Sortiment bietet verschiedene Netztypen, die sich hervorragend zum Schichten eignen. Die gesamte Auswahl finden Sie in unserer Kollektion Sonnenschutz Tarnnetze. Für besondere Größen nutzen Sie unsere Tarnnetze als Meterware oder den Maßanfertigungs-Service.
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Netztyp |
Maschenweite |
Schattierung |
Ideal für |
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Standardnetz |
3 × 3 cm |
50–70 % |
Basisschicht |
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Dichtes Netz |
1 × 1 cm |
80–90 % |
Opazität |
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Bundeswehr-Netz |
variabel |
60–80 % |
Relief-Effekt |
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Kokosfaser-Segel |
ungleichmäßig |
70–85 % |
Natürlicher Look |
Eine besonders raffinierte Kombination: ein Sonnensegel aus Kokosfaser als obere Schicht über einem klassischen Tarnnetz. Die natürliche Textur der Kokosfaser verstärkt den organischen Look enorm.
Häufige Fehler vermeiden
Der häufigste Fehler ist, beide Netze identisch auszurichten. Achten Sie immer auf einen Versatz. Außerdem sollten Sie die Gesamtlast nicht unterschätzen – ein Tarnnetz mit integriertem Stahlseil verteilt die Last besser und bietet zusätzliche Stabilität.
Ein weiterer Punkt: Feuchtigkeit. Mehrere Lagen trocknen langsamer. Wählen Sie witterungsbeständiges Material und sorgen Sie für Luftzirkulation zwischen den Schichten.
Weiterführende Artikel
Diese Artikel ergänzen das Thema perfekt:
- Tarnnetz oder Sonnensegel? Unterschiede und Vorteile
- Gestaltung einer städtischen Terrasse: Beschattungslösungen
- Die besten Tarnnetze für den Gartenzaun
- Benötigt man eine Genehmigung für ein Tarnnetz?
Fazit: Kreativ werden lohnt sich
Das Schichten von Tarnnetzen ist eine einfache, aber wirkungsvolle Technik. Ob mehr Schatten, ein lebendiger 3D-Effekt oder ein individuelles Farbspiel – mit der richtigen Kombination erzielen Sie Ergebnisse, die weit über ein einzelnes Netz hinausgehen.
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